Benefizkonzert in Aschaffenburg
Am 11. Dezember 2011 gab das Vokalensemble Chorona in Aschaffenburg ein Benefizkonzert zugunsten der Lost Voices Stiftung.
Singen für einen guten Zweck hat beim Vokalensemble Chorona Tradition: Bereits seit Jahren gibt Chorona am dritten Advent ein Benefizkonzert. In diesem Jahr ging der Erlös an die Lost Voices
Stiftung.
Das Konzert stand unter dem Motto „Magnificat“ und brachte das weihnachtliche Geschehen aus der Sicht der Gottesmutter Maria zum Klingen. Dabei war das Programm sehr abwechslungsreich gestaltet:
Stücke von Tallis, Telemann und Bach, Franck und Grieg bis hin zu Pärt, Britten und Rutter wurden von den sechzehn Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Patricia Kunze-Lippert
intonationssicher und ausdruckstark zu Gehör gebracht. Begleitet wurden sie von Hildegard Deppisch an der Truheorgel und von Schülerinnen und Schülern des Dalberg-Gymnasiums mit Violinen,
Querflöten und Trompete. Vor allem die Solistinnen – allesamt Gesangsschülerinnen von Patricia Kunze-Lippert – erfreuten das Publikum mit ihren Stimmen.
1350 € betrug der Erlös des Konzerts. Ein Chormitglied rundete den Betrag auf, sodass 1500 € der Lost Voices Stiftung übergeben werden konnten.
Die Lost Voices Stiftung bedankt sich herzlich bei den Sängerinnen und Sängern des Vokalensembles Chorona und bei Patricia Kunze-Lippert für das Engagement.
Die Dirigentin Patricia Kunze-Lippert (links) übergibt Annemarie und Dr. Peter Frodl von der Lost Voices Stiftung die Spende in Höhe von 1500 Euro / Foto: Ralf Hettler
Messestand-Übergabe an die Lost Voices Stiftung
Mittwoch, 28. September 2011 Europe/Berlin
Die Easydisplay GmbH aus Hannover, seit 2003 führender Anbieter von mobiler Präsentationstechnik und Werbetechnik, sieht soziales Engagement als notwendige gesellschaftliche Verantwortung eines jeden Unternehmens an. Um dieser sozialen Verantwortung gerecht zu werden, startete die Easydisplay GmbH das Gewinnspiel „Pimp My Messestand“.
Im Rahmen der Aktion "Pimp My Messestand" hat die Easydisplay GmbH eine komplette Messestand Einheit, welche aus mehreren mobilen Präsentationssystemen, wie z.B. Werbefahne, Prospektständer etc. besteht, verlost. Auch die Druckkosten für die Werbegrafiken der Messestand Einheit wurden von der Easydisplay GmbH gesponsert.
Die Lost Voices Stiftung profitiert von diesem sozialen Engagement. Der Preis wurde jetzt von Michael Goch (Geschäftsführer) an Nicole Krüger (Stiftungsinitiatorin) übergeben. Frau Krüger
bedankte sich bei Herrn Goch und seinen Mitarbeitern mit einem Obstkorb.
links Jerome Chung (Pressesprecher);hinten:Michael Goch (Geschäftsführer); vorn Janina Willuweit (Azubi); rechts: Nicole Krüger(Stiftungsinitiatorin)
Erster Orgelspaziergang in Speyer
Ein beeindruckendes Erlebnis für alle Freunde der Orgelmusik war der erste Speyerer Orgelspaziergang. Und das waren nicht wenige: An die 800 Zuhörer zogen am Sonntag, den 22. Mai in Speyer von Kirche zu Kirche, um den vier jeweils halbstündigen Konzerten von insgesamt 5 Organisten und einem Violinisten zu lauschen. Und es war ein erfreuliches Ereignis für die Lost Voices Stiftung: Wie bereits beim Antrittskonzert des Domorganisten Markus Eichenlaub im November vergangenen Jahres kam auch der Spendenerlös des Orgelspaziergangs der Stiftung zu.
40 Finger / 424 Tasten: ein Tango für vier Spieler an einer Orgel | Foto: Klaus Landry
Die Idee zum Orgelspaziergang hatte Domorganist Markus Eichenlaub von seiner früheren Wirkungsstätte Limburg mitgebracht, und der Ökumenische Kirchenmusiker-Konvent Speyer hat sie in die Tat
umgesetzt: Viermal eine halbe Stunde Orgelkonzert in vier verschiedenen Kirchen von jeweils anderen Musikern dargeboten. Dabei bietet Speyer noch bessere Voraussetzungen dafür als Limburg, so
Domorganist Markus Eichenlaub: „In Speyer liegen vier große Kirchen mit geeigneten Orgeln sehr nahe beieinander im Stadtzentrum“. Und groß mussten die Kirchen sein, um die interessierte
Zuhörerschaft überhaupt aufnehmen zu können. Beim Eröffnungskonzert im Speyerer Dom waren fast alle Sitzplätze besetzt!
Jeder der Zuhörer hatte zusammen mit dem Programm den Flyer der Lost Voices Stiftung erhalten. Besonders Interessierten wurde auch die ausführliche Informationsbroschüre ausgehändigt. Der
Eintritt zu den Konzerten war frei. In seiner Ansprache vor Beginn des Konzertes im Dom erläuterte Markus Eichenlaub die Ziele der Lost Voices Stiftung und erklärte im Namen aller Musiker, dass
der gesamte Spendenerlös der Stiftung zugute kommt. Auch in den anderen Kirchen wies der jeweils gastgebende „Hausherr“ bei der Begrüßung der Orgelspaziergänger nochmals auf die Stiftung
hin.
Die Konzerte spannten einen weiten Bogen durch die Geschichte der Orgelliteratur vom frühen 16. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Kompositionen. In barocken und in romantischen Kompositionen
sowie in Kompositionen des 20. Jahrhunderts führten die Musiker den Zuhörern die klanglichen Möglichkeiten der jeweiligen Instrumente eindrucksvoll „vor Ohren“.
Christoph Keggenhoff eröffnete die Konzertreihe auf der Chororgel des Speyerer Doms mit Girolamo Cavazzonis (1510-1565) „Gloria“, dem ältesten der dargebotenen Werke, sowie mit der Sonate Nr. 1
d-moll von August Ritter (1811-1885). Markus Melchiori und der Violinist Daniel Spektor boten in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche eher kammermusikalische Kompositionen von Edward Elgar
(1857-1934), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)und Jules Massenet (1842-1912) sowie ein Präludium und eine Sonate von Johann Sebastian Bach (1685-1750) dar. Überhaupt Bach: Seiner Bedeutung
für die Orgel entsprechend waren Werke von ihm in drei der vier Konzerte zu hören! So auch von Markus Eichenlaub in der katholischen St. Josephs-Kirche, der neben Bachs Toccata, Adagio und Fuge
in C eine Toccata des zeitgenössischen Komponisten Jürgen Essl (*1961) und – der Jahreszeit entsprechend – Variationen über „Maria Maienkönigin“ von Carl Sattler (1874-1938) darbot. Ebenfalls
einen Bezug zur Jahreszeit stellte Robert Sattelberger in der beeindruckenden Gedächtniskirche (sie wurde um 1900 in neugotischem Stil als Museum zum Gedenken an die „Protestation 1529 zu Speyer“
erbaut) mit Kompositionen von Louis-Claude Daquin (1694-1772) und Johann Caspar Kerll (1627-1693) über den Kuckuck sowie mit „Die Vögel und die Quellen“ von Olivier Messiaen her. Im Finale der
von ihm abschließend gespielten Toccata G-Dur von Théodore Dubois (1837-1924) zog er buchstäblich alle Register.
Den mit Spannung erwarteten Abschluss bildete das Stück „40 Finger / 424 Tasten“, ein Tango für vier Spieler an einer Orgel. Für dieses furiose Finale erboten die auch an der letzten Station noch
über 400 Zuhörer den Organisten Robert Sattelberger, Markus Melchiori, Markus Eichenlaub und Simon Reichert „Standing Ovations“.
Der erste Speyerer Orgelspaziergang war ein überwältigender Erfolg, auch für seinen "Erfinder" Markus Eichenlaub: Sechs exzellente Musiker spielten ein beeindruckendes und vielen Zuhörern nahe
gehendes Konzert in vier Teilen in vier Kirchen. Das zahlreiche und ausdauernde Publikum dankte es mit großzügigen Spenden: 4350 € wurden der Stiftung übergeben. Wir bedanken uns ganz herzlich
bei allen Musikern und vielen anderen Helfern, die an der Organisation des Orgelspaziergangs, an der Werbung dafür und nicht zuletzt am Spendensammeln mit dem Körbchen beteiligt waren. Ganz
besonders bedanken wir uns bei Domorganist Markus Eichenlaub, der nun schon zum zweiten Mal mit großem Herzen und großem Engagement ein bedeutendes kulturelles Ereignis in den Dienst der Stiftung
gestellt hat.
Gärtnerei-Einweihung hilft Lost-Voices-Stiftung
Am 25. und 26. März 2011 wurde in der Blumengärtnerei Tschoepe in Friedrichshafen am Bodensee die Einweihung des neuen Pavillon mit vielfältigen Angeboten gefeiert. Für den Verzehr von Waffeln, Kuchen und Getränken wurde eine Spende erbeten, die der Lost Voices Stiftung zur Verfügung gestellt wird. Die Gärtnerei freut sich, dass durch ihr neues Konzept das Sortiment um Heilpflanzen erweitert werden konnte. Vorträge und Workshops zum Thema Heilkräuter für Körper und Seele bereichern in Zukunft das Angebot. Die Lost Voices Stiftung bedankt sich herzlich bei der Gärtnerei für die schöne Aktion!
Domorganist spendet Erlös des Antrittskonzertes
Seit Herbst 2010 hat Markus Eichenlaub, zuvor Domorganist in Limburg, die Organistenstelle des Speyerer Domes inne. Am ersten Advent spielte er dort sein Antrittskonzert, dessen Erlös der Lost Voices Stiftung gespendet wurde.
Kernstück des Programmes, das unter dem Motto „Die Welt in der Erwartung des Erlösers“ stand, waren Choralbearbeitungen über „Nun komm der Heiden Heiland“ (J.S. Bach), „Wachet auf, ruft uns die
Stimme“ ( J.S. Bach, F. Mendelssohn, Ch.-M. Widor) und „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ (M. Reger). Ergänzt wurde das abwechslungsreiche Programm mit Werken von W. Byrd und C. Franck.
Eichenlaub konnte mit diesem Programm nicht nur sein Können als Konzertorganist eindrucksvoll darbieten – es war auch bestens dazu geeignet, die im Jahre 2008 von der Firma Seifert erbaute
Chororgel mit ihrem großen Farbenreichtum dem Publikum vorzustellen.
Eichenlaub wurde von einer früheren Studentin von ihm, die seit mehreren Jahren an ME/CFS leidet, auf die Lost Voices Stiftung aufmerksam gemacht. Durch seine von Herzen kommenden Worte konnte er
die Konzertbesucher von der Notwendigkeit der Stiftung überzeugen. Im Konzertprogramm konnten sich die etwa 400 Besucher über ME/CFS informieren. An besonders Interessierte wurden nach dem
Konzert ausführliche Infobroschüren ausgeteilt. Der Erlös des Konzertes von 2150 Euro wurde der Stiftung gespendet.
Eichenlaub kündigte an, sein Engagement für die Stiftung auch in Zukunft fortzusetzen und konnte einige seiner Kollegen ebenfalls dafür gewinnen. So wird am 22. Mai der Speyerer
Orgelspaziergang für weitere Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Stiftung genutzt werden.
Die Lost Voices Stiftung dankt dem Musiker für sein großes Engagement und freut sich auf weitere gute Zusammenarbeit!