Bilderausstellung "Leben im Verborgenen"

In der Ausstellung „Leben im Verborgenen“ der Lost Voices Stiftung stellt der Stiftungsbotschafter Markus Eichenlaub (Domorganist in Speyer) Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis (ME/CFS) vor und läd die Besucher der Ausstellung dazu ein, sich gemeinsam für Menschen mit ME einzusetzen.

Auf neun Plakaten schildern Betroffene eindrucksvoll, was es bedeutet, schwer an ME/CFS erkrankt zu sein. Weitere Plakate beschreiben die Erkrankung und die aktuelle Lage in Deutschland. Die Ausstellung kann sowohl als DINA A1 Plakate oder als Rollup-Displays gezeigt werden und gern auch für eigene Veranstaltungen ausgeliehen werden.

 


Fundraising-Plattform helfen kostet nix

Wer mag, kann die Kosten für die Plakate mit seinem Online-Einkauf über "Helfen kostet nix" mit finanzieren. „Helfen Kostet nix“ bietet jedem Onlineshop-Nutzer eine bequeme Möglichkeit, hinzuschauen und sozial aktiv zu werden. Bitte unterstützt die Lost Voices Stiftung durch Nutzen der Fundraising-Plattform bei Euren künftigen Online-Einkäufen. Mehr

Die Pressesprecherin Birthe Müller von easydisplay hat einen gelungenen Pressetext über die Bilderausstellung, die Arbeit der Lost Voices Stiftung und über das Krankheitsbild Myalgische Enzephalomyelitis geschrieben. Zum Text: www.easydisplay.com/blog/lostvoicesstiftung/.

Vernissage am 26.Oktober 2013

 

Die Besucher, die zum BIP kamen, wurden mit flotten Rhythmen und Melodien des Akkordeonorchesters der Musikschule Fröhlich empfangen.

Frau Dr. Engel, Leiterin des BIP, begrüßte die Gäste und lud sie ein, die Ausstellung „Leben im Verborgenen“ anzuschauen. Sie verstand es mit einfühlenden Worten die Problematik zu benennen: Bei der Ausstellung sind hauptsächlich junge Menschen abgebildet, die an der schweren Krankheit ME/CFS leiden und dadurch völlig ausgebremst werden in ihrem Leben. In einem Alter, in dem man in die Welt hinausgeht, sind sie ans Bett gefesselt und können ihre Ausbildungs- und Berufswünsche sowie Lebensträume nicht angehen oder gar realisieren.

 

Nicole Krüger wies in einer kurzen Ansprache auf die häufige Unkenntnis über die Erkrankung und die mangelnde medizinische und pflegerische Betreuung hin.

Die fast 50 Besucher konnten sich zunächst die Ausstellung anschauen. Dabei ergaben sich mit vielen Gästen angeregte Gespräche.

Der Filmvorführungsraum, in dem der Film „In engen Grenzen“ gezeigt wurde, war bis auf den letzten Platz besetzt. Viele waren nach dem Film sehr betroffen und berührt über das, was sie im Film sahen. Durch die verschiedenen Informationen (Broschüren, Ausstellung und Film) wurde vielen Gästen das Ausmaß der Krankheit bewusst. Noch einmal wurde deutlich, in welcher schlimmen Situation sich ME/CFS-Kranke und ihre Angehörigen befinden.

Der Stimmung entsprechend spielte das Akkordeonorchester zum Ausklang einige ruhige Stücke.

 

 

Ein herzliches Dankeschön der Stiftung geht an Frau Dr. Engel und Frau Kieselbach vom BIP in Marburg und natürlich an Brigitte Wegner, die die Veranstaltung auf den Weg gebracht hat.

Auch den jungen Musikern sei an dieser Stelle gedankt, die durch die vielfältigen Stücke (Conquest of Paradise, Filmmelodie zu James Bond, An Tagen wie diesen, ...) auf dem Akkordeon den Erkrankten eine Stimme gaben.

 

 

Unser herzliches Dank geht an Frau Kieselbach von der Stabstelle Altenpflege, die diese Veranstaltung mit großem Engagement organisiert hat!